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14.11-.2009
bis 22.11.2009
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Das cinefest 2008 – V.
Internationales Festival des deutschen Film-Erbes und der
damit verbundene 21. Internationale Filmhistorische Kongress
– stellte die 1940er Jahre in den Mittelpunkt. Die
Veranstaltung brichete mit der üblichen Periodisierung, in der
das Jahr 1945 einerseits das Ende der Naziherrschaft bedeutet
und andererseits als „Stunde Null“ einen konsequenten
Neuanfang suggeriert, und nimmt das Jahrzehnt als Ganzes in
den Blick.
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Die Filme sind in den 40er Jahren
in vollkommen gegensätzlichen politischen Systemen (Diktatur
und Demokratie) produziert
worden. Dementsprechend gegensätzlich werden auch die Themen
politische Kontrolle des
öffentlichen Lebens, ideologische Lenkung und
propagandistische Instrumentalisierung der Medien, Zerstörung
der Infrastruktur und Mangelwirtschaft sowie die
Infragestellung und Auflösung gesellschaftlicher Werte und
Normen dargestellt. Außerdem erlaubt der Blick auf die 40er
Jahre als Ganzes den heutigen Betrachtern, in den
Filmproduktionen des Jahrzehnts Kontraste, Querverbindungen
und Kontinuitäten zu erkennen.
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Einen
Programmschwerpunkt des cinefest 2008 bildet die Vereinnahmung
des Films aus allen ideologischen Richtungen. Darunter fallen
Filme, die die Jugend ins Visier nehmen („Junge Adler“,
„Hitler’s Children“) genauso wie Filme, die zeittypische
Frauenbilder („Die große Liebe“, „Die schwarze Robe“)
vorstellen. Nazi-Propaganda-Filme („Die Degenhardts“)
zeigen das Ausmaß der deutschen Verblendung. Die
Schwierigkeiten bei der Entnazifizierung („Der Ruf“)
werden thematisiert. Vom Umgang mit der Vergangenheit
erzählen Filme aus Ost und West („…und wieder 48!“, „Die
Söhne des Herrn Gaspary“).
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Das cinefest wird
veranstaltet von CineGraph, Hamburg, und
Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, zusammen mit dem Kommunalen
Kino Metropolis, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte (ZFH),
der Universität Hamburg und weiteren nationalen und
internationalen Partnern.
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http://www.cinefest.de
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